Systemisches Coaching und Beratung.
Von Mama zu Mama.

GRIECHENLAND

5. Juni -
7. Juni 2023
Stopp 49-51
#
InselChios

Chios – viel Natur – Paradies mit wenig Menschen!

Die Insel Chios ist ein Paradies für Radfahrer sowie Wanderer und „eigentlich auch Camper“ – denn hier ist nichts los und mit nichts meinen wir wirklich nichts. Ca. 6.000 Einwohner hat die Insel und die meisten davon Leben in der Stadt Chios. Wir sind fast die ganze Insel in 3 Tagen abgefahren, die Strände und kleinen Buchten sind naturbelassen und traumhaft schön. Am Strand waren meist nur wir 3. Wir besuchten außerdem 2 kleine Dörfer (Mestre und Pigi), haben viel gebadet und noch eine Brauerei besucht.

Tipp:
Wer absolute Ruhe und wunderschöne Natur sucht -> Chios. Die Fähre kann entweder ab Athen (Griechenland) oder ab Ceseme, (Türkei) genommen werden. Es ist ein wenig umständlich auf die Insel zu gelangen, genau das ist auch der Grund, warum dort nicht viele Touristen sind – > es lohnt sich (noch)!


10. Juni -
13. Juni 2023
Stopp 53
#ATHEN

ATHEN – MENSCHENMASSEN UND DOCH SO SCHÖN!

Von Chios fuhren wir mit Blue Star Ferries über Nacht nach Athen. Wir hatten ein wenig Angst, denn unser letztes Erlebnis mit einer Fähre in Italien war wirklich ekelhaft…. Umso positiver überrascht waren wir auf dieser Überfahrt. Ein reibungsloser Ablauf, blitzeblank und zudem waren die automatischen Durchsagen in der Kabine sehr angenehm. Wer schon mal mit der Fähre gefahren ist, weiß was wir meinen .). Unsere Nacht war kurz, unser Kind grantig – in Athen ging es daher für uns erst mal zum Stellplatz für eine zweite Runde „Betti“.
Gut gelauntes Kind – > gut gelaunte Eltern. Ab in die City. Athen kommt uns ganz schön teuer. Ich shoppte 3 Kleider (Bangkok-Preise), Chris Schuhe und unsere Tochter hat einfach Freude am Musik machen und entdeckte eine E-Gitarre und eine Rassel für sich. Der Besitzer schenkte ihr noch eine Flöte dazu. Er meinte, das muss man fördern. 30 Grad im Schatten -> puh! Echt schön und echt heiß war unser erster Tag in Athen. Nach unserer Shoppingtour (die so nicht geplant war), zwei Eis und ein paar Fotos waren wir um 17 Uhr am Stellplatz zurück. Duschen, Essen und ab ins Betti.
Zweiter Tag Athen. Vor dem Frühstück starteten wir zu Fuß zum Zug, um in die City zu kommen. Im Zug gab es ein paar Snacks und Kaffee. Gestern sahen wir sie schon die Menschenmassen um die Akropolis herum – wir dachten, es ist morgens besser….Nach 35 Minuten anstehen, sind wir am Eingang angekommen. Es gibt einen Weg nach oben und einen Weg nach unten mit Absperrungen – blöd nur für uns, dass die meisten Menschen nicht verstehen wie das mit dem „Gehen“ funktioniert. OK, hey es ist die Akropolis also schnell rauf da, kurz so gut es geht ein paar Steine anschauen und dann schnell wieder runter. Mit Kind duften wir einen schnelleren, ebenfalls abgesperrten Weg nutzen und waren dank der netten Security wirklich schnell unten.
Danach trafen wir uns mit einer alten Freundin von Chris. Christina wohnt auf einer Insel nähe Athen und wir verbrachten ein paar schöne Stunden zusammen. Ein Café unterhalb der Akropolis hat es uns angetan und wir waren gleich zweimal dort. Der Blick ist einfach herrlich.


10. Juni -
13. Juni 2023
Stopp 54
#Mystras

MYSTRAS – RADLN, WANDERN UND EIN WIEDERSEHEN

Unser Campingplatz zwischen Mystras und Sparta war sehr gemütlich und sogar mit Pool.
Chris wollte unbedingt eine Radtour machen und wir sind weiter gekommen als gedacht. Auf einem 600 Meter hohen Berg liegt die UNESCO-Weltkulturerbestätte Mystras. Eine byzantinische Ruinenstadt in der Nähe des gleichnamigen Dorfes. Bis zum Eingang der Ruinenstadt konnten wir mit dem Rad fahren, den Rest mussten wir über Steintreppen hochlaufen. Die Straße bis zur Ruinenstadt war wenig befahren und wir konnten schön in die Pedale treten. Chris hatte Fleur noch im Kindersitz, also 12 Kilo mehr Gepäck.
Mystras hat uns super gut gefallen. Einige Kirchen mit farbenprächtigen Wandmalereien sind erhalten geblieben, auch eines der Klöster, das Kloster Pantanassa und das ist auch noch bewohnt. Echt super!
Kurz nachdem wir wieder am Campingplatz angekommen sind, fing es kurz aber heftig an zu gewittern. Als wir uns wieder nach draußen gewagt haben, trafen wir Camper-Nachbarn, die neben uns in Istanbul standen. Ein älteres spanischen Ehepaar. Tere freute sich sehr, uns nach fast zwei Monaten zu sehen und wir tranken einen „Spanischen-Cafe“ zusammen. Sie trinken Espresso mit Schuss – auch nicht schlecht. Zwei Stunden saßen wir zusammen, ich habe es schon mal erwähnt – sie sprechen kein Englisch und wir kein Spanisch – mit Händen und Füßen und mit einer Übersetzer-App funktioniert eine Unterhaltung trotzdem sehr gut. Tere gab uns ihre Kontaktdaten – wer weiß – vielleicht besuchen wir sie ja mal in ihrer Heimatstadt Oviedo.


13. Juni -
14. Juni 2023
Stopp 55
#Monemvasia

Eine Nacht am Hafen – Monemvasia

In Monemvasia angekommen parkten wir am Hafen, wo wir auch übernachtet haben. Mit den Rädern fuhren wir einen steilen Berg hinauf, um uns die mittelalterliche Stadt anzusehen. Die Spannung steigt bis zu letzt – denn die alte Stadt ist nicht einsehbar. Sesam öffne dich! Als wir durch das verwinkelte Steintor durch waren, eröffneten sich die kleinen Gassen. Wir spazierten vorbei an vielen kleinen Läden, Cafés und Tavernen. In einer davon haben wir zu Abend gegessen und hatten eine tolle Aussicht. Monemvasia ist eine bezaubernde kleine Stadt, die auf einem Felsen vor der Küste Lakoniens im Südosten der Halbinsel Peloponnes liegt und schön zu erkunden ist.


14. Juni -
17. Juni 2023
Stopp 56
#Elafonisis

Elafonisis – dieser Ort verführt zum Bleiben

Im Süden von Peloponnes gings für uns mit der Fähre auf die nur 19km² große Insel Elafonisos. Für uns nicht nur irgendeine Insel – hier könnte man glatt die Zivilisation vergessen, denn man braucht eigentlich nur Badekleidung und Sonnencreme.
4 Tage Strand und Meer standen auf dem Programm. Weißer Sand und türkisfarbenes Wasser -> heeeerrrlich! Von früh bis spät, waren wir am Strand, schlürften Fredo Espresso und waren das eine oder andere mal im Meer :). Und jetzt wird uns bewusst, dass die Zeit rennt. Die Fähre ruft, der letzte Reisemonat bricht an. 4 Monate hören sich echt lang an und 3 davon sind verdammt schnell vergangen – für uns. Unglaublich, was wir in der Zeit alles sehen durften. Wir zählen die Übernachtungsplätze (Stopp). Die Orte, Sehenswürdigkeiten, schöne Plätzchen und und und können wir nicht zählen und doch bleiben sie in Erinnerung – und die kann einem bekanntlich niemand mehr nehmen.

TIPP:
An Simons Beach bieten 2 Tavernen einen „kostenlosen“ Stellplatz an, wenn man was in der Taverne verzehrt.


17. Juni -
19. Juni 2023
Stopp 58
#Schiffswrack

Wir treffen auf ein Schiffswrack

Seit 1981 liegt das Wrack des Geisterschiff „Dimitrios“ in der Sandbucht Valtaki vor der griechischen Stadt Gythio. Bei einem Sturm riss es sich von der Kaimauer der Stadt Gythio los und trieb fast fünf Kilometer bis in die Bucht Valtaki, wo es auf Grund lief und seitdem als Wrack auf Sand liegt. Außerdem munkelt man, dass es ein Schmugglerschiff war. Nicht weit vom Geisterschiff entfernt, fuhren wir 2 Nächte auf einen Campingplatz mit Pool. Perfektes Timing, denn wir hatten viel Wind und ein wenig Regen und der Campingplatz bzw. unser Stellplatz war durch die hohen Bäume super geschützt. Fleur konnte auch im Kinderclub ein bisschen mitmachen. Die Kinderclubs sind meistens erst ab 5 Jahre, aber wenn einer von uns beiden dabei ist, darf sie meistens auch malen und basteln und eben dabei sein.


19. Juni -
23. Juni 2023
Stopp 59
#Tropfsteinhöhle und Stoúpa

Eine der größten Tropfsteinhöhlen Europas

Von Gythio fuhren wir an den Rand der Mani. Mani ist ein Landstrich im Süden der griechischen Halbinsel Peloponnes – genauer deren „Mittelfinger“. Und genau dort liegt ein spektakuläres Naturerbe der Region, die Tropfsteinhöhlen von Pirgos Dirou. Mit über 15.000 Metern Länge ist die Höhle heute die größte bekannte Höhlenformation Griechenlands und eine der größten Europas. Wiederentdeckt wurde die Höhle erst 1923 und in den folgenden Jahrzehnten ausgiebig untersucht und beschrieben. Noch heute wird die Höhle wissenschaftlich erforscht. Zum Beispiel wurden dort menschliche Spuren entdeckt, so dass geschlussfolgert werden kann, dass die Höhle in lange vergangenen Zeiten sogar besiedelt war. Im angeschlossenen Museum lassen sich die Funde besichtigen.

Bootstour durch die Tropfsteinhöhle – spektakulär

Kopf runter und ganz wichtig DONT TOUCH.
DONT TOUCH ist allerdings schwierig, wenn man von einem angesoffener Guide mit einem kleinem gondelähnlichem Boot durch das labyrinthartige Höhlensystem geschippert wird. Wer hier eine romantische und ruhige Fahrt erwartet, ist fehl am Platz ;).
Die Tour ist trotzdem wirklich zu empfehlen und spektakulär.

TIPP:
Montags ist Ruhetag – das betrifft aber nur das Museum. Die Höhle selbst ist auch Montags geöffnet. Wer kann, sollte die Höhle gerade im Sommer unter der Woche und am Vormittag besuchen.


Bergwasser trifft Meer – Stoupa

Sommer, Sonne, Strand -> auf gehts ins schöne warme Meer. Wenn da nicht das Bergwasser wär.
Brrrrrr!!!! Was ist jetzt los, warum ist das Meer so kalt, fragten wir uns. Nach ein paar Fragen und Antworten an unsere Campernachbaren waren wir schlauer. Hier kommt eiskaltes Bergwasser im Meer an und das konnten wir sogar noch bestaunen. Meegggaaa COOL, wars dann auf einmal. An vielen Stellen „blubbert“ der Meeresboden. Steckt man seinen Fuß an der Stelle in den Meeresboden, versinkt man ein ganz schönes Stückchen und denkt man ist in einem Kneippbecken gelandet. Von weiter oben sieht man die größte „Blubberblasen- Stelle“ – ca. 7 Meter im Durchmesser. Die Bucht ist traumhaft, wenn auch ein echter Luxus-Touri-Ort und natürlich gibt es auch Abschnitte mit Liegen. Ein Teil der Liegen in erster Reihe kosten 100 Euro pro Tag, kein Wunder, das sich diese Touris nicht einmal bewegen;). Das Meer, wenn auch kalt, die Bucht, der Sonnenuntergang und Strand waren echt schön und Fleur redet immer noch von den kalten „Blubberblasen“ – > ein weiterer Ort, an den wir uns sehr gerne erinnern werden.


23. Juni -
25. Juni 2023
Stopp 60
#Ochsenbauchbucht

Die Ochsenbauchbucht

Bei der Ochensbucht sagt ein Bild mehr als Worte – seht selbst.

Tipp:
Früh kommen und mittags gehen (Juni) – so geht ihr den Reisebussen aus dem Weg und könnt die Bucht fast alleine genießen.


25. Juni -
27. Juni 2023
Stopp 61
#Kokomobeachbar

Kokomo Beach Bar

Durch Zufall kamen wir an diesen Wohlfühlort. Es hat ein wenig geregnet und unser „eigentlicher“ Wildcamping-Stellplatz hat uns nicht so gut gefallen, also fuhren wir an die nächste Beach Bar die uns Google anzeigte.

Gesehen für gut befunden und für zwei Nächte geblieben. :). Erst mal kauften wir ein Eis und zwei Cafés, alles war lecker und alle waren sehr freundlich. Dann fragten wir, ob es möglich sei, hier eine Nacht mit dem Camper zu stehen. Man muss wissen, dass Wildcampen in Griechenland verboten ist, sprich man darf kein Campingverhalten zeigen. Also keine Stühle usw. rausstellen. Der Besitzer sagte uns, „klar, bleibt hier“. Wenn wir an einer Bar stehen dürfen, ist es für uns selbstverständlich, dort einen gewissen Umsatz zu machen und Trinkgeld zu geben. Wir fühlten uns von Anfang an sehr wohl und der Besitzer und seine Familie waren auch super nett zu uns. Fleur bekam Wasser und Saft 2 Tage lang geschenkt. Wir vom Onkel des Besitzer Ouzo und vom Besitzer selbst, Chips und Cocktails. Als wir uns verabschiedet haben, packte die Mama des Besitzer uns noch 3 Flaschen Wasser und eine Tüte Chips als Wegzehrung in eine Tasche ein…da kann man sich doch echt nur Wohlfühlen.

Da Fleur keinen Mittagsschlaf mehr macht, haben wir am Nachmittag meistens 1 Stunde etwas „Stress“, dafür ab 19:30 Uhr unsere Ruhe. Deshalb suchen wir uns mittlerweile ganz gerne eine Beach Bar in 200-250 Meter Nähe. Mit Babyphone im Gepäck gehen wir so ganz gechillt Abendessen inklusive Cocktails schlürfen. Am Anfang war das schlechte Gewissen noch da – mittlerweile gehen wir mit nem High Five Handschlag los :).


27. Juni -
4. Juli 2023
Stopp 66
#Kefalonia

Hi Insel Kefalonia

Wildcampen, Campingplatz, Boot fahren und türkisfarbenes Wasser – so lässt es sich Leben. Mit der Fähre von Kyllini fuhren wir gute 1,5 Stunden nach Kefalonia. Gleich nach unserer Ankunft machten wir uns auf „Stranderkundungstour“.

Boa, hier auf Kefalonia gibts so wunderschöne Buchten. Welche die schönste ist? Keine Ahnung – sind alle schön! Am besten erkundet man Kefalonia nicht nur mit dem Van, sondern auch mit einem Boot oder zu Fuß. Viele schöne Strände erreicht man am besten mit einer Wanderung oder über dem Wasserweg. Chris und ich haben beide einen Motorbootführerschein, sodass wir überall ein Boot ausleihen können. Wer keinen Schein hat, hat hier aber auch meist kein Problem und die PS-Anzahl ist völlig ausreichend, um die umliegenden Buchten zu erkunden. An vielen Orten gibt es auch Taxi-Speedboote, die an wirklich schöne Buchten anlegen. Mit eigenem Boot ist es unser Meinung nach noch besser, da man so wie wir an Buchten kommt, wo niemand ist. Na klar haben wir ein paar davon besucht. Traumhaft.

Unsere Highlight-Strände:
Top 1: Fteri-Beach (per Boot)
Top 2: Manta-Beach (per Boot)
Top: 3 Myrtos- Beach
Top 4: Antisamos-Beach

Das Fischerdorf – Assos

Der Hafen von Assos gilt als einer der schönsten auf Kefalonia – ein buntes Häuschen reiht sich an das andere. Wir schlenderten durch das Minidorf und legten an einem der vielen Restaurants eine Eis-Pause ein.

Zervati-Höhle

Um den Menschenmassen aus dem Weg zu gehen, schauten wir uns nicht wie viele andere, den berühmten Melissani Höhlensee an – sondern die Zervati-Höhle.

Tipp:
Die Zervati-Höhle ist sehr unscheinbar. Einfach durch das große Eisentor gehen, zur Höhle bzw. Steinbruch runter sparzieren und durchs kalte Wasser stapfen. Die Besichtigung ist kostenlos und ein kurzer Besuch lohnt sich. Wer doch die berühmte Melissani Höhle sehen möchte, sollte früh morgens oder am Abend die Höhle besuchen. Die Mittagszeit ist die beliebteste Besichtigungszeit, da der Lichteinfall hier besonders schön ist. In den Sommermonaten hat man eine Wartezeit von 2-3 Stunden für 20 Minuten Bootfahren.

Übrigens:
Wir bekommen über Instagram und Facebook immer wieder nachfragen, warum wir hier keine genaueren Standorte vermerken. Ganz einfach: Die Standorte wären viel zu leicht zugänglich (so manch einer liest das hier nämlich, die Statistik freut mich schon sehr 😉 – und manche Orte wollen auch wir vor Überfüllung schützen. Private Nachfragen beantworten wir natürlich gerne.

Bye Bye Kefalonia – mit der Fähre setzen wir von Fiskardo auf die Insel Lefkada über.

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